Fragen zum Gebet – Antworten aus der geistigen Welt von NATHANAËL 

medial übermittelt von „Mascha“:

... kommen unsre Gebete immer an? (alle Fragen sind hier verkürzt darge­stellt)

Siehst Du meine Liebe, die Worte sind nicht wichtig, es ist das Herz das spricht und da können wir auch unterscheiden zwischen einem wirklichen Gebet und - sagen wir mal - einer Floskel. Es spielt überhaupt keine Rolle ob es - in diesem Sinne - ein persönliches Gebet ist, dass Du selber die Worte findest um etwas auszudrücken oder ob das eine uralte Formel ist, das spielt nicht eine Rolle. Sondern, ob du verbunden bist mit den - ich möchte es doch Schwingungen nennen - und nicht Gefühl. Ob du verbunden bist mit diesen Herzschwingungen. Das ist das Wichtigste.

Dann möchte ich dir sagen, dass selbstverständlich deine Gebete immer dort ankommen, wo du sie hinschickst. Wenn du zu unsrem verehrten Meister und Freund Joshua, Jesus sprichst kommt es bei ihm an und so auch bei Mutter Maria, bei allen Heiligen. Wen immer du ansprichst oder ob du das Gebet in den Raum hinein gibst ohne Adressat, es kommt immer an, wenn es aus dem Herzen gesprochen ist. Die alten Gebete, so auch euer Rosenkranz, das sind energetisch hoch aufgeladene Mantren, wie ihr sie auch aus dem Osten kennt. Das sind Schwingungen die getragen werden über Worte, auch wenn die Worte eurem heutigen Zeitgeist nicht unbedingt entsprechen, ist nicht schlimm. Was traurig ist, ist ein herunter geplappertes Gebet, so eine Floskel, das ist nicht gefüllt und das könnt ihr auch sein lassen.

Dann ist noch die Frage, worum ihr betet, und das ist vermutlich der interessanteste Teil dieser Frage. Was ist denn in den Gebeten dein Anliegen?

.... z.B. für Genesung Kranker, Gelingen von Vorhaben....

Siehst du, was ich empfehlen kann, ist nicht, dass du denkst, diese oder jene Lösung ist die beste und die richtige. Denn dafür ist euer Blick oftmals zu begrenzt. Kann sein, dass eine Krankheit noch eine Zeit lang dauern sollte oder sogar zum Tod führt, dass dies der beste Weg ist. Dann wäre es sogar ungerecht, wenn man dem Individuum diesen Weg wegnehmen möchte. Also ist es viel besser, wenn Du darum betest, dass es den bestmöglichen Weg nimmt, und wenn es ein schwieriger Weg ist, dass die Betroffenen genug Kraft haben. Darum könnt ihr beten, weniger um das Ziel, denn das Ziel ist oft nicht in eurem Sinne... Du kannst darum beten, wenn es möglich ist, bitte lasst doch dieses Kind gesund werden, darum kann man sicher beten, das sind sicher tragende Schwingungen die helfen. Wenn es aber nicht im Seelenplan ist, vielleicht sogar in der Seele dieses Kindes, dann werden eure Gebete schwächer sein als der Plan der Seele. Was ja auch gerecht ist, es wäre nicht so gut, wenn dein Gebet wichtiger wäre als der Weg der betroffe- nen Seele. Verstehst du das?

....ehh...  jaaa...

... ist vielleicht schwierig zu akzeptieren. Aber stelle dir vor, wenn du um eine Heilung bittest, stellst du dich eine wenig über den Weg dieser Seele oder über das Schicksal – können wir ja auch sagen – und da wäre etwas mehr Demut im Gespräch, im Gebet von Nöten.
Die sogenannten Fürbitten in den Kirchen sind ja manchmal fast Befehle an unsren lieben Herr- gott, er solle doch dies und das tun, das ist nicht sehr nett. Besser darum beten, wie ich gesagt habe, dass es den besten Weg nimmt und dass die Leute genug Kraft haben, vielleicht auch ver- stehen warum dieser Weg.

Oft sind das ganz kleine Umformulierungen, das tönt fast gleich aber in der Intention, im Ziel ist es doch komplett verschieden. Habe ich dir Antworten gegeben auf deine Fragen?

ja... dann ist also der Gedanke an jemanden und der Wille zur Hilfe

Ein Gedanke ist genug.

Ein Gedanke ist wunderbar. Das hinknien und händefalten hilft den Menschen sich zu konzentrieren - ursprünglich, leider wurde es oft auch als Befehl, als eine Order gegeben. Aber ursprünglich hilft das zur Konzentration und ist insofern eine gute Möglichkeit. Wenn du aber im Herzen frei bist, genügt ein Gedanke, du schickst der Person Energie und Licht aus deiner Oase, einen Teil lässt du weiterfliessen und das ist schon genug.

...... ist Maria und Jesus unter euch, bei eurer geistigen Gruppe?

Sie sind hier in diesem Raum. Sie sind bei euch, bei uns. Das sind grosse leuchtende, unermessli- che, unbegrenzte Wesenheiten, sie sind hier und sie sind gleichzeitig überall.

... also ist Jesus immer unter uns...

... ist immer da. Es gibt schon in den geistigen Grössen Unterschiede, es gibt Engel, die man ruft und die dann wie auf den Kontaktwunsch reagieren. Es gibt ganz grosse Energiefelder – möchte ich fast sagen – da ist das Wort einer Persönlichkeit zu eingegrenzt. Die sind immer überall da, insofern Jesus, ob du möchtest oder nicht, diese Kraft ist immer da.

... ja das genügt, vielen Dank!
.... wir kennen das „Vater unser“ das spricht man Jesus zu, ist wohl aber
älter. „und führe uns nicht in Versuchung“ ich vermute dass dieser Satz
einmal verändert wurde. Könnte dies heissen „und führe uns in der Versu­
chung“?

Es ist eine wunderbare Interpretation deinerseits. Dies „Vater unser“, natürlich wie viele schon das „Vater“ zu begrenzt erleben, ist es auch. Es geht um eine ganzheitliche Göttlichkeit, die da ange- sprochen ist und tatsächlich viel, viel älter ist als die Inkarnation von Jesus Christus, das ist richtig. Das „führe uns nicht in Versuchung“ ist sicher von Traditionen so entwickelt worden, auch das „führe uns in der Versuchung“ geht noch ein wenig zurück auf diese Traditionen, ist sicher schon viel freier gedacht, aber denke daran, auch hier wird von „Versuchung“ gesprochen, und Versu- chung hat ja immer einen moralisierenden Beigeschmack. ....

Dann könnte man den Sinn dieses Satzes so interpretieren: „gib uns ruhig deine Herausforderung, lass mich wachsen an den Herausforderungen hier auf dieser Erde“ so in etwa.
Es sind nicht Versuchungen, auch Jesus wurde nicht vom Teufel in Versuchung gebracht, und hat sich für die geistige Welt entschieden in diesem Gleichnis oder dieser Erzählung. Es ist nicht eine Versuchung sondern, der Mensch hat die Möglichkeit, an den gestellten Aufgaben zu wachsen. Es gibt nicht in diesem Sinne ein scheitern daran, sondern dass man einen andern Weg gewählt hat und dann je nach dem wieder in ähnliche Herausforderungen hinein kommt. Das ist der tiefere Sinn. Würde das für dich so stimmen?

Ja, sehr wohl. Wenn wir nun so tradierte Gebete aufsagen, hat denn dies
auf unsre Haltung einen Einfluss und zwar einen beschränkenden?

Es ist so wie du sagst. Wenn das damit verbunden ist, dass der Mensch ein armes kleines Wesen ist, das da in Versuchung gerät und irgendwo unten durch muss, dann kann sich so ein Gebet negativ auswirken. Man fühlt sich dann schlechter und schlechter. Es gibt aber unzählige Gläu- bige, die durch solche Gebete sich erhabener fühlen nachher, und dann hat das Gebet seine Wir- kung auch wenn die Worte etwas verdreht sind. Schaue einfach, ob du dich besser fühlst oder schlechter dabei. Wenn du dich wie im Jammertal fühlst ist es nicht gut, wenn du aber Trost empfindest und Seelenbalsam, dann ist es allemal ein Segen.

...  es gibt eben auch Kirchenlieder mit niederdrückenden Texten vom Men­
schen im Dreck und Staub. Ich merke, dass dies nicht gut ist, aber singen
selbst muss eine erhebende Energie sein. Der Widerspruch von Text und
Melodie ist für mich ein Dilemma.

Es ist in der Tat nicht so glücklich, dass diese Texte zum Teil euch hinunter ziehen. Deshalb kannst Du ganz pauschal, dem grossen Geist sagen, hör mal... wenn ich schon mitsinge, muss ich halt diese Texte singen, ich meine das aber nicht so wörtlich. Bitte nimm das auch nicht so wörtlich. Und dann kannst Du ganz aus dem Herzen singen und eben diese Worte sind dann von dir gesun- gen heilend, auch wenn die Worte schwierig sind.

Es ist aber schon so, dass Menschen, die das hören und wörtlich nehmen, dass das für diese Menschen nicht erhebend ist. Dann kommt es aber immer noch drauf an, vielleicht ist es insge- samt doch besser so ein Konzert zu hören und sich dann gut zu fühlen über diese wunderbaren Stimmen und Schwingungen, dann ist das stärker als die negativen Worte. Dann kannst du das auch wieder vergessen. Es ist besser die Menschen gehen in solche Konzerte oder singen solche Lieder als dass sie z.B. Irgendwelche negativen oder abbauende Informationen in sich aufnehmen, verstehst du das?

.. ja, das ist ein Ausweg..

Es ist schon so, dass mit der Zeit die Menschen nicht mehr bereit sind diese Brücke zu schlagen. Sie sagen, nein, wenn ich singe, möchte ich auch dass das passt zu meinem Herzen und zur Melodie, ich bin nicht mehr bereit das so zu tragen. In absehbarer Zeit wird das nicht mehr akzeptiert sein.

... es braucht ein Erwachen... im Moment ist es noch besser oberflächlich
zu bleiben?

Wenn du etwas störend empfindest, wie ich gesagt habe, übergibt die Bedeutung als nichtig und lass los.

... vielen Dank!

Aber gerne, und ich hoffe, du geniessest das singen, denn das singen ist für euch Menschen eine erhebende Sache und wirkt sich sehr stark und positiv auf alle eure Chakren aus. Kann ich noch weiteres für euch beantworten?

... Stichwort Chakren, ist das die Verbindung der Seele in den Körper
hinein, wie das Geistheiler Horst Krohne beschreibt?

Was verstehst du unter „Seele“ ich kann noch nicht ganz das Bild bekommen, wo da die Chakren die Verbindung zwischen Seele und Körper sind, so ist die Theorie?

... ja ich möchte aber dazu lernen. Auch Seele und Geist in unsrer Ganz­
heit...?

Die Verwirrung zwischen den Begriffen von Seele und Geist hat damit zu tun, dass ihr etwas in eure Dimensionen bringen müsst, um euch darüber zu unterhalten, was aber diese Dimensionen eigentlich sprengt. Dieses Dreidimensionale ist zu eng und man versucht dann immer solche Begriffe zu finden, die das fassen können. Macht aber nichts, ihr könnt Seele sagen, ihr könnt Geist sagen, nehmt doch beides zusammen „Seelengeist“ würde ich vorschlagen. Und dieser See- lengeist hat in etwa sicher diese fünf Dimensionen von denen nun immer wieder geredet und geschrieben wird, hat sogar noch mehr Dimensionen, aber das wollen wir jetzt beiseite lassen. Nun ist da der Körper, ein etwas einfach gebautes Gebilde mit energetischem Antrieb, so kann man sich das vorstellen. Und da sind diese Chakren, sind diese Energiezentren, natürlich viel mehr als die Hauptchakren, ihr habt noch viele Nebenchakren. Die Seele ist nicht angewiesen auf diese Verbindung über die Chakren, das würde ich nicht unterschreiben, oder dieser Seelengeist. Richtig ist aber, dass natürlich die Störungen in den Energiewirbeln, die Chakren genannt werden fixiert sein können und einer Heilung entgegenstehen, das ist schon richtig. Diese Forschungen von diesem Heiler sind sehr aus dem Herzen und sehr seriös, er ist ungemein bemüht darum irgendwo diese vielen, vielen Informationen, die es auf dieser Ebene gibt in Konzepte zu bringen.

Fragen zum Gebet – Antworten aus der geistigen Welt von NATHANAËL 4 Sobald aber ein Konzept entsteht, ist das eine Begrenzung, damit müsst ihr noch leben. Habe ich

deine Frage beantwortet.

.. ja sehr gut, vielen Dank!

Sind noch weitere Fragen oder Anregungen?

... wie sieht das für euch aus der geistigen Welt aus, wenn Menschen
offener und medialer werden?

Wir nehmen das wahr, dass die Entität des Menschen nicht mehr so verklumpt ist. Ein wenig bewusster Mensch wirkt auf uns wie eine amorphe Masse mit wenig Beweglichkeit zwischen den einzelnen Energiepunkten. Je bewusster ein Mensch wird, was ja diese spirituelle Öffnung ist, umso freier tanzen diese Energiepunkte. Das kann so weit gehen, dass sich der Körper moment- weise auflöst. Das sind ja diese grossen, alten Meister in alten Traditionen, die konnten in Medita- tionen ihren Körper auflösen. Dann ist alles nur noch Schwingung und Geist. Das dient aber euch eigentlich jetzt nicht in der Inkarnation, solche Übungen, ihr sollt ja ganz im Körper sein. Aber wir sehen die Öffnung in diese Richtung. Kannst du dir das vorstellen?

... ja, das heisst diese Entität wird dann dynamischer?

So ist es genau. Es ist auch eine offenere Begrenzung zur Umgebung, mehr eine Verdichtung, wo ihr seid, aber fliessende Übergänge.

... die Grenzen sind dann offener?

Sind offener. Deshalb ist es für manche Menschen auch schwierig. Sie nehmen zuviele Informatio- nen durch alle diese Chakren und Nebenchakren auf und alle Kanäle, weil diese Grenzen nicht mehr so klar sind. Ist ganz schwierig für Manche in den Übergängen. Das hat dann zu tun mit vie- len somatischen Reaktionen und Krankheiten oder Überempfindlichkeiten. Relativ einfach gestrickte Menschen vom geistigen Entwicklingsstandpunkt aus sind oft gegen solche Krankheiten unanfällig. Es gibt ja auch diese Aura, der Energiemantel um euch und es ist wichtig, wenn ihr euch spirituell öffnet, dass ihr immer gut Sorge tragt zu eurem Energieschutzmantel - möchte ich sagen.

Da sind dann die Übungen z.B. unter der Dusche, dass man sich vorstellt es fliesst goldenes Licht über mich und meine Aura. Das füllt dann eventuelle Löcher in der Aura und macht euch robuster trotz geistiger Öffnung.

...also wenn ich dich richtig verstehe, wir der hochentwickelte Mensch
auch anfälliger auf Krankheiten?

Wenn er noch nicht damit umgehen kann. Wenn sich das System noch nicht gewöhnt hat, er muss natürlich nicht immer daran denken, sich zu schützen. Es muss sich aber wieder einspielen auf diese neue Ebene und das sind immer sehr fragile Zeiten.

Nun wäre noch Platz für eine Frage, die Energie geht langsam zurück...

... diese Übung kann auch ohne physische Dusche gemacht werden?

Ja, im Geiste. Wenn man das Wasser spürt kann das aber helfen.

Nun möchte ich dieses Gespräch beenden. Ich freue mich, dass ich euer Gast sein darf, in diesen nächsten Stunden und Tagen. Wie immer in Liebe und Achtung, euer.... NATHANAËL.

... vielen Dank...!

 

Durch „MASCHA“ gechanneltes Gespräch Februar 2013, die Fragen der drei teilnehmenden Personen sind hier stark gekürzt.

Abschrift der Audio-Aufzeichnung U.L.